Ich freue mich, dass Sie mehr über mich erfahren möchten. Für Anfragen und Kostenangebote wenden Sie sich bitte an meine Agentur, die diese Dinge für mich abwickelt. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!
Lennart Gäbel

Lennart Gäbel

About
Impressionen
Interview
"An erster Stelle steht die Idee" sagt Lennart. Der Stil muss die Message unterstützen und perfekt zu ihr passen, er steht aber nur an zweiter Stelle. Auch bei sehr engen Terminen von wenigen Stunden nimmt Lennart sich die Zeit für ein Brainstorming, um die allerbeste Idee für ein Projekt zu haben. Das Ergebnis sind farbenfrohe Illustrationen, die häufig mit Hilfe von Logos oder Symbolen ihre komplexe Botschaft auf eine Art kommunizieren, wie man sie bis dahin noch nicht gesehen hat. "Die beste Illustration ist wie ein Puzzle, das sich erst im Kopf des Betrachters zusammen setzt."
Frage: Wie ist es dazu gekommen, dass Du Illustrator werden wolltest? Lennart: Eine Mischung aus Frust und Zufall. Denn nach meinem Wirtschaftsstudium und einigen Jahren in Werbeagenturen und Marketing, habe ich mich sehr nach einer kreativeren Beschäftigung gesehnt. Ich habe gekündigt, bin meiner Freundin in die Niederlande gefolgt und ein halbes Jahr später saß ich im ersten Semester der Kunsthochschule. Frage: Hattest Du eine Ausbildung zum Illustrator? Lennart: Ich habe Illustration an der Willem de Kooning Academie in Rotterdam und an der School of Visual Arts in New York studiert. Frage: Wo lebst Du? Lennart: In Hamburg genau zwischen der Schanze und Eimsbüttel. Frage: Bitte beschreibe Dein Atelier/Arbeitszimmer? Lennart: Ich bin Teil der Ateliergemeinschaft Carniforum bestehend aus neun Künstlern, die sich eine große Halle im Hamburger Schanzenviertel teilen. Ich selber habe knapp 25qm zur Verfügung. Es gibt einen analogen Tisch, für Tinte, Aquarell und Ölfarben und einen digitalen Tisch auf dem mein Zeichenbildschirm und MacBook stehen. Fürs Entspannen und Brainstormen hab ich einen Fatboy und eine Hängematte. Frage: Was inspiriert Dich am meisten? Lennart: Nachrichten und Zeitungsartikel. Das Gute daran ist, sie hören nie auf. Frage: Wie kommst Du auf die besten Ideen? Lennart: Handy weglegen, Rechner zuklappen und mit Bleistift ein, zwei Stunden nur aufs Papier gucken. Als ich in Amsterdam gewohnt und in Rotterdam studiert habe, hatte ich die besten Ideen während der Zugfahrt. Häufig hilft es auch, sich in die Rolle eines seiner Vorbilder hineinzudenken und sich zu fragen: Wie wäre dieser Künstler an die Sache herangegangen. Frage: Mit welcher Technik arbeitest Du? Lennart: Ich fange an mit Bleistiftskizzen, danach geht es an den Rechner. Ich habe ein Wacom Cintiq Bildschirm auf dem ich zeichne, was mir gerade bei engen Deadlines sehr zugute kommt, da keine Farbe trocknen muss. Frage: Was war das tollste Projekt, das Du in letzter Zeit bearbeitet hast? Lennart: Ich habe für Amnesty International das Cover Ihres Magazins illustriert. Zum Einen stehe ich voll hinter der Arbeit von Amnesty, zum Anderen war es schön meine Arbeit am Kiosk zu sehen. Frage: Welchen Job/ Kampagne/ Illustration wolltest Du schon immer gern einmal machen? Lennart: Ich würde unglaublich gerne mal für die New York Times arbeiten. Frage: Wer sind Deine Illustrations - Vorbilder? Lennart: Derzeit befinden sich 205 Künstler in meiner Vorbilder-Sammlung. Von Al Hirschfeld bis Yoku Shimizu. Müsste ich welche herausheben wären da: Steve Brodner (Politisch), Barry Blitt (Humor), Hajo de Reijger (Cartoon), J.C. Leyendecker (Style), Peter de Seve (Character Design) Leo Espinosa (Komposition) und Chris Gash (Konzept). Frage: Hast Du ein Skizzenbuch? Lennart: Ich trage immer ein kleines Moleskine in meiner Hosentasche falls mir spontan eine Idee einfällt. Im Atelier habe ich ein größeres Skizzenbuch zur weiteren Ausarbeitung. Frage: Was sind Deine Hobbies? Lennart: Ich spiele und gucke gerne Fußball. Wobei ich im Gucken weit besser bin. Frage: Wenn Du nicht Illustrator geworden wärest, was wärest Du dann? Lennart: Ich hätte direkt nach der Schulzeit um ein Haar Schauspiel studiert. Doch das könnte ich mir heute nicht mehr vorstellen. Vielleicht wäre ich Journalist geworden, wenn ich doch nur besser schreiben könnte. Wahrscheinlich wäre es auf Dokumentarfotografie hinausgelaufen. Frage: Welche Persönlichkeit würdest Du gern einmal treffen? Lennart: Ich würde gern mal Obama unter vier Augen treffen. Mich interessiert der krasse Widerspruch zwischen dem glaubwürdigen Menschen mit seinen Idealen und dem Politiker der maßgeblich den Drohnenkrieg ausbaut und die Hinrichtung unzähliger unschuldiger Menschen absegnet. Frage: Wenn Du in die Vergangenheit reisen könntest, in welche Zeit würdest Du zurückgehen? Lennart: Ich würde gerne für ein paar Tage in das Hannover um 1500 zurückreisen und meine Heimatstadt innerhalb und außerhalb der Stadtmauern erleben wollen. Frage: Welche Musik hörst Du am liebsten? Lennart: Beim Zeichnen höre ich gar keine Musik. Da ich immer auf Songtexte höre, lenkt mich das mehr ab als es mich unterhält. Ansonsten höre ich einen wilden Mix aus Hip Hop, Jazz, Swing und Pop. Kanye und Sinatra könnte ich hier herausheben. Und ich muss zugeben - das neue Justin Bieber Album feier ich ab. Frage: Was ist das Lustigste, das Du je gemacht hast? Lennart: Ich bin mal ausgerutscht und das Ganze wurde zufällig auf Film festgehalten. Hat auf jeden Fall für einige Lacher gesorgt. Man kann bei 396 Klicks schon fast von einem Youtube-Hit sprechen. Frage: Würdest Du auch nach einem großen Lottogewinn weiter als Illustrator arbeiten? Lennart: Ja, aber mit besserer Aussicht. Frage: Sammelst Du etwas? Lennart: Vielleicht nicht Sammeln im klassischen Sinne, aber ich habe eine nicht allzu kleine Auswahl an Hüten, Mützen und Caps. Frage: Hast Du ein Lieblingsspiel? Lennart: Schere, Stein, Papier. Bester Weg schnell Entscheidungen zu treffen.

Ausgewählte Kunden:
Samsung, Tommy Hilfiger, SEAT, Hapag-Lloyd, e-on, Dutch Ministry of Finances, ergobag, pinqpong, Publikationen: Amnesty Journal, WirtschaftsWoche, 11FREUNDE, READ Magazine, Hinz&Kunz(t), GZ, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Trouw, VPRO Gids, Uitagenda Rotterdam, Features: Coverjunkie, WeTransfer, ZEIT Online

Favourites
Website: nytimes.com
Arbeitswerkzeug: Kopf und Bleistift
Kunstgalerie: Society of Illustrators, New York
Laden: Goorin Bros. Hat Shop, Vancouver
Cafe: Zurück zum Glück, Hannover
Essen: TexMex
Getränk: Dr. Pepper
 
X