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Stefanie Clemen

Stefanie Clemen

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Ausgehend vom ›Horror Vacui‹, der Angst vor der leeren Fläche, hat Stefanie Clemen schon die verschiedensten leeren Seiten mit Ihrem unverwechselbaren Stil gefüllt – vom Block der Gerichtszeichnerin über diverse Magazine und Kinderbücher. Kaum ein Illustrator verbindet eine so spitze Feder mit solch warmherzigen Humor wie sie. So nimmt der Horror ein gutes Ende – mit Anerkennungen und Preisen.
Frage: Wie ist es dazu gekommen, dass Du Illustrator werden wolltest? Stefanie: Zeichnerin zu sein, war mein unmittelbar, erster Berufswunsch schon im Kindergarten gefolgt von Entomologin. Frage: Hattest Du eine Ausbildung zum Illustrator? Stefanie: Ich bin Diplom Kommunikationsdesignerin und habe an der Folkwangschule in Essen studiert, mit den Schwerpunkten Illustration und Schrift. Zeitgleich erschien es mir unerlässlich, das Intensivstudium der Fachrichtung Alltagsforschung zu absolvieren. Frage: Wo lebst Du? Stefanie: Ich lebe sehr gerne in Hamburg. Frage: Bitte beschreibe Dein Atelier/Arbeitszimmer? Stefanie: Nachdem ich sehr lange meine Arbeitsplätze gegen den Zugriff klebriger Kinderfinger verteidigt habe, weiss ich mein hermetisch abgeschlossenes Labor umso mehr zu schätzen. Ich kann jetzt auf 44m2 kompensieren: arbeiten, mich verhindern oder beschlabbern. Frage: Was inspiriert Dich am meisten? Stefanie: Unlogische Vorgänge im Alltag, Sprache, winzige Dinge, vor allem die Sichtbarmachung des Unsichtbaren. Frage: Wie kommst Du auf die besten Ideen? Stefanie: Wenn ich mich mit einem Thema befasse, mache ich sehr kleine Skizzen und eine Wortsammlung. Dann einige Stunden zum extrahieren und destillieren. Frage: Mit welcher Technik arbeitest Du? Stefanie: Zu meinen Themen versuche ich immer wieder neue, passende Techniken zu entwickeln. Dabei entsteht meistens eine Reaktionskette zwischen dem Clemgekrakel, Scanner und Computer. Frage: Was war das tollste Projekt, das Du in letzter Zeit bearbeitet hast? Stefanie: Die Zusammenarbeit für das ABC-Buch mit Katharina Hagena war grossartig! So ähnlich habe ich mir immer das Ideen entwickeln bei den Monty Pythons vorgestellt. Ich finde, unser Projekt "Albert Albatros Albert" (bei Dressler), sollte als Standardwerk für die Fans deutscher Sprache an den Schulen verteilt werden. Frage: Welchen Job/ Kampagne/ Illustration wolltest Du schon immer gern einmal machen? Stefanie: In den freien Projekten fühle ich mich schon sehr, sehr wohl und bei Kundenkontakt bin ich begeistert, wenn mein Gehirn zum Stil mitgebucht wird. Frage: Wer sind Deine Illustrations-Vorbilder? Stefanie: Ralph Steadman, Raulf Steinberg, Gary Larson, Wolf Erlbruch, Bernd Pfarr, Rien Poortvliet, David Hockney, Leonardo da Vinci, Albert Uderzo, Moebius, André Franquin, Charley Harper zum Beispiel. Frage: Hast Du ein Skizzenbuch? Stefanie: In meinem letzten Skizzenbuch finden sich auch die Aufzeichnungen vom Elternabend. Das macht das Zeichnen locker und den Elternabend auch. Frage: Was sind Deine Hobbies? Stefanie: Viecher beobachten, Bahnenschwimmen, zuhören, Yoga, Hausaugaben erklären, Kataloge durchblättern, wehrlose Menschen durch meinen Garten treiben.
Frage: Wenn Du nicht Illustrator geworden wärest, was wärest Du dann? Stefanie: Forscher für Insekten, Lurche und Binnengewässer. Mit Hang zum Wasserfallsucher. Frage: Welche Persönlichkeit würdest Du gern einmal treffen? Stefanie: Meine Oma mütterlicherseits. Frage: Wenn Du in die Vergangenheit reisen könntest, in welche Zeit würdest Du zurückgehen? Stefanie: 1799: zu Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland zwecks Forschungsreise zum Zeichnen und Kupferstechen. Frage: Welche Musik hörst Du am liebsten? Stefanie: Jammrigen Britpop, Filmmusik, Hörspiele und Originalgeräusche der Umgebung. Frage: Was ist das Lustigste, das Du je gemacht hast? Stefanie: Das letzte völlig haltlose Gelächter habe ich beim Kampfrodeln auf der Strecke absolviert. Das kam so weit von unten, da wäre ich mit einem Witz, bei dem ich denken muss, niemals hingelangt, ausserdem brauche ich dringend im normalen Tagesablauf eine feste Menge Vorlagen für gute Kalauer. Frage: Würdest Du auch nach einem großen Lottogewinn weiter als Illustrator arbeiten? Stefanie: Im Studium gab es so hohe Gewinnsummen, dass ich ganze zweimal einen Lottoschein ausfüllte. Sollte ich nochmal? Also, ehrlich gesagt beim Whalewatching fühle ich mich auch ganz prächtig. Ich kann mir aber diesen Gestaltungszwang nur schwer verkneifen, sobald mir nur eine hilflose Wäscheklammer, ein Kaugummi und eine Schnur in die Hände fällt. Frage: Sammelst Du etwas? Stefanie: Nichts Grossteiliges, aber davon gern etwas mehr. Frage: Hast Du ein Lieblingsspiel? Stefanie: Momentan verliere ich sehr gerne beim Dinosaurierquartett und Memory, dafür gewinne ich in der Wasserrutsche.
Ausgewählte Kunden:
Bank Verlag, AOK, Doc Morris, mobile.de, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Lufthansa Magazin, NZZ

Favourites
Website: twitter.com/peterbreuer
Arbeitswerkzeug: Alles in Reichweite
Kunstgalerie: Feinkunst Krüger, Hamburg
Laden: Johs. Worthmann in Hamburg Osdorf (gärtnerei)
Cafe: scho`café, wedel
Essen: Apfelkuchen mit Sahne, Stem Ginger biscuits
Getränk: Milchkaffee
 
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