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Tobias Wüstefeld

Tobias Wüstefeld

About
Impressionen
Interview
Einsamkeit kennt er nicht, denn er lebt mit sechs weiteren Mitbewohnern in einer Hamburger WG und sein Atelier teilt er sich mit mit zwei weiteren Designern. All diese Menschen sind ihm Anregung und Inspirationsquelle. Tobias Wüstefeld liebt es kleine Welten im Zusammenspiel von digitaler Technik und analoger Vorgehensweise hervorzubringen. Er zeichnet Figurentwürfe auch gern einmal von Hand und setzt sie dann dreidimensional mit dem Computer um. Der an Neuroästhetik und Wahrnehmungpsychologie interessierte, studierte Illustrator und Mediendesigner lebt und arbeitet in Hamburg.
Frage: Wie ist es dazu gekommen, dass Du Illustrator werden wolltest? Tobias: Als ich noch jung war habe ich mit Hilfe eine Spielzeug-Dinosaueriers und ein paar Schachtelhalmen ein Foto gemacht, was zeigen sollte das ich in die Vergangeheit gereist bin. Leider hat mir das damals niemand geglaubt. Seitdem bin ich dabei geblieben eigene Welten zu basteln. Frage: Hattest Du eine Ausbildung zum Illustrator? Tobias: Ich habe Illustration und Mediendesign in Münster studiert und dabei mit verschiedenen Techniken experimentiert. Frage: Wo lebst Du? Tobias: In Hamburg. In einer 7er WG mit vielen gemischten Leuten. Frage: Bitte beschreibe Dein Atelier/Arbeitszimmer? Tobias: Mein Atelier/Arbeitszimmer teile ich mit 2 weiteren Designern aus dem Film und Online Bereich. Aufgeteilt haben wir das Büro in zwei Räume: Einen aufgeräumten, strukturierten Raum, in dem die digitalen Computerarbeiten stattfinden und einen chaotischen, verspielten Bastelraum für die analogen Arbeiten, von Malereien über Papierarbeiten oder Fotografien. Frage: Was inspiriert Dich am meisten? Tobias: Meine WG. Dadurch, dass ich mit Leuten, die in den verschiedensten Bereichen tätig sind zusammenlebe (Redakteur, Kriminologin, Elektroingenieur/Erfinder, Chemikerin, Kellnerin, Psychologin,..) bekomme ich die verschiedensten Impulse. Frage: Wie kommst Du auf die besten Ideen? Tobias: Meistens finde ich hinter dem Sofa eine alte Zeitschrift mit abgelaufenen Horoskopen. Wenn da nichts bei rauskommt, werfe ich mit Dartscheiben auf spitze Pfeile. Frage: Mit welcher Technik arbeitest Du? Tobias: Das hängt komplett vom entstehenden Bild ab. Am liebsten kombiniere ich analoge und digitale Techniken. Das 3D Programm ist dabei oft das vielseitigste aber eben auch komplexeste Programm, das zum einen große gestalterische Freiheit und zum anderen Raum für Korrigierbarkeiten bereit hält.
Frage: Was war das tollste Projekt, das Du in letzter Zeit bearbeitet hast? Tobias: Das ändert sich ständig. Ich liebe es mich in neue Themen reinzudenken. Zuletzt hatte ich sehr viel spass an vier kleinen Miniaturwelten für die Bild am Sonntag. Frage: Welchen Job/ Kampagne/ Illustration wolltest Du schon immer gern einmal machen? Tobias: Mich interessieren besonders Kombinationen von alternativen Möglichkeiten - Arbeiten in und wieder aus dem Computer herauszubekommen. Also die Schnittstelle zwischen analogem und digitalem. Frage: Wer sind Deine Illustrationsvorbilder? Tobias: Herr Orm. Ich bewundere wie radikal er sich über Regeln hinwegsetzt. Frage: Hast Du ein Skizzenbuch? Tobias: Ja. Allerdings auch mit viel Text. Frage: Was sind Deine Hobbies? Tobias: In meiner Freizeit lese ich viel. Dabei interessiert mich besonders Wahrnehmungspsychologie, das neue Feld der Neuroästhetik sowie weite Bereiche der Neurologie. Außerdem habe ich ein Faible für die Systemtheorie (Heinz v. Förster, Luhmann, Bateson, Varela, Maturana, ...). Frage: Wenn Du nicht Illustrator geworden wärest, was wärest Du dann? Tobias: Da ich sehr interessiert an Neurologie aber auch an neuen Technologien bin, hätte ich warscheinlich eine Karriere in der Erforschung der künstlichen Intelligenz eingeschlagen. Frage: Welche Persönlichkeit würdest Du gern einmal treffen? Tobias: Unseren Vermieter. Er soll angeblich ein älterer, netter Herr sein. Frage: Wenn Du in die Vergangenheit reisen könntest, in welche Zeit würdest Du zurückgehen? Tobias: Seit dem mir damals keiner meine unscharfen Dinosauerierbilder abgenommen hat, habe ich das interesse an Zeitreisen verloren. Frage: Welche Musik hörst Du am liebsten? Tobias: Mittlerweile höre ich zum einen sehr gemischte Musik, von Elektro über Hiphop bis Rock aber die meiste Zeit definitiv Tom Waits. Frage: Was ist das Lustigste, das Du je gemacht hast? Tobias: Als Jugendlicher habe ich einmal auf einem gesperrten Abschnitt der Autobahn einen Zebrastreifen gemalt. Der wurde allerdings noch am selben Abend wieder Schwarz gemalt. Frage: Würdest Du auch nach einem großen Lottogewinn weiter als Illustrator arbeiten? Tobias: Lotto würde ich höchstens so wie ein Kumpel von mir spielen: Lottoschein ausfüllen, nicht abgeben und sich dann freuen, wenn man nicht gewonnen hat. Frage: Sammelst Du etwas? Tobias: Ich sammle interessante Zitate aus meinem Umfeld oder aus Büchern, Träumen oder Ähnlichem in meinem Zettelkasten. Frage: Hast Du ein Lieblingsspiel? Tobias: Ich kenn den Namen des Spiels nicht. Ein Franzose nannte es neulich "Leichen und Fisch". Jeder schreibt einen Satz auf einen Zettel und gibt ihn dann in der Runde weiter. Auf den neuen Zettel versucht man nun den Satz zeichnerisch darzustellen gibt ihn weiter und übersetzt die neue zeichnung wieder in einen Satz usw. Quasi eine Zweidimensional oszilierende Version von Stille Post.
Ausgewählte Kunden:
Ültje, O2, Henkel, Skoda, Sony Ericsson. Ferrero, Ikea, Red Bull, Otto

Favourites
Website: ted
Arbeitswerkzeug: Wechselt oft. Momentan das Cintiq
Kunstgalerie: Heliumcowboys
Laden: Senator Watrin im Karoviertel
Cafe: MiauMiau
Essen: Scharf
Getränk: Kaffee (schwarz)
 
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